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Unsere didaktische Philosophie
Unserer Erfahrung nach wird in Uniseminaren die didaktisch-methodische Seite zugunsten der Fachinhalte zuweilen stark vernachlässigt. Uns liegt es am Herzen, eine ausgewogene Mischung aus langjährig erfolgreich erprobten Lehrmethoden und neuen Ansätzen aktueller Didaktikforschung zu etablieren. Die Methoden dürfen dabei niemals zum Selbstzweck verkommen, sondern müssen die Studierenden bei der Aufnahme und Weiterverarbeitung der fachlichen Inhalte unterstützen.

Wir führen mit unserem Team jedes Semester mehr als 30 Seminare an verschiedenen Universitäten und Hochschulen in NRW und Hessen durch und legen hierbei – bei all der unterschiedlichen Fachlichkeit – großen Wert auf eine einheitliche didaktische Philosophie.

Hierzu zählen insbesondere fünf Säulen:

  1. Wir sind uns der Bedeutung des Zwischenmenschlichen für den Lernerfolg bewusst und legen insofern einen Fokus auf die Beziehungsgestaltung zwischen Seminarleitung und Teilnehmerschaft. – Plakativ formuliert: Kein Seminar ohne regelmäßiges gemeinsames Lachen!
  2. Wir sorgen durch verschiedene Übungen und Verfahren für eine lern- und konzentrationsförderliche Atmosphäre. Hierbei nutzen wir insbesondere die didaktischen Grundlagen des Kooperativen Lernens.
  3. Wir kombinieren die verschiedenen Sozialformen des Lernens und bringen die Teilnehmenden demnach immer wieder in Kontakt miteinander. Dabei setzen wir Teamfähigkeit nicht einfach voraus, sondern fördern die Bereitschaft zum konstruktiven Miteinander durch teambildende Maßnahmen.
  4. Wir folgen dem Prinzip Hilbert Meyers, dass gute Lehre niemals Monokultur, sondern immer Mischwald sei. In diesem Sinne verbinden wir Impulsvorträge, Lehrgespräche, Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit, Transferübungen, Demonstrationen und Simulationen, Aktivierungsübungen und Reflexionseinheiten miteinander. Dabei betten wir diese Methodenvielfalt in eine lernwirksame Veranstaltungsstruktur ein.
  5. Wir wechseln immer wieder die Perspektive und richten den gemeinsamen Blick auf die Meta-Ebene. Wir nutzen nicht bloß summatives, sondern auch formatives Feedback, um den Studierenden für den gemeinsamen und individuellen Lernprozess die gebührende Verantwortung und Partizipationsmöglichkeit zu übertragen.

Im Rahmen unserer Fortbildungen für Dozent_innen vermitteln wir konkrete didaktische Strategien und methodische Wege, um diese fünf Säulen auf ihren je eigenen Fach- und Seminarkontext übertragen zu können. Dabei bauen unsere Dozentenschulungen ebenfalls auf diesen Säulen auf.